Ihr Rechtsanwalt für Baurecht und Architektenrecht in Erfurt

Jan Helge Kestel

Jan Helge Kestel

  • Rechtsanwalt
  • Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
  • Mediator (DAA)
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg
  • Seit 2000 Rechtsanwalt in Erfurt
  • Mediator (DAA) seit 2005
  • Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht seit 2010
  • Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht seit 2015
  • Vorstandsmitglied des Erfurter Anwaltvereins von 2006 bis 2015
  • Präsident der Rechtsanwaltskammer Thüringen (Vorstandsmitglied seit 2009, 2013-2015 Schatzmeister)
  • Autor des baurechtlichen Teils in Feldhaus (Hrsg.) Krankenhaus Technik - Loseblatts

Erhalten Sie schnelle und zuverlässige Hilfe zu allen Fragen des privaten Bau-und Architektenrechts wie:

  • Bauvertrag nach BGB oder VOB/B
  • Architektenvertrag und Architektenhonorar
  • Gewährleistungsrechte während und nach dem Bauen
  • Sicherheiten beim Bau, wie Gewährleistungsbürgschaften, Vertragserfüllungsbürgschaften oder Sicherungshypotheken
  • Abnahme
  • Vergütung / Werklohn
  • Abschlagszahlungen
  • Ersatzvornahme
Meine Leistungen
Egal ob Sie ein Haus bauen, eine noch nicht fertiggestellte Wohnung vom Bauträger erwerben oder eine Sanierung oder Erweiterung durchführen wollen, niemand käme auf die Idee, ein solches Vorhaben ohne eine solide Planung zu beginnen. Wenn Sie als Bauunternehmer, Architekt oder Fachplaner an einem Bauvorhaben beteiligt sind, stehen Sie vor der Herausforderung, die Wünsche Ihrer Auftraggeber mit dem Machbaren zu verbinden. Grundlage aller Tätigkeit sollten deshalb fundierte Verträge sein, die Ihnen die notwendige Sicherheit geben, ein Bauvorhaben erfolgreich und für alle zufriedenstellend durchzuführen. Hierzu stehe ich Ihnen zur Vorbereitung, Verhandlung und baubegleitend zur Verfügung. Sie haben Ärger mit dem Bauherren, die Zahlungen stocken und ständig werden Mängel behauptet? Welche Möglichkeiten Sie als Bauunternehmer oder Architekt haben, Ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen, was Sie beachten müssen und wo die juristischen Fallstricke lauern, zeige ich Ihnen im Rahmen der außergerichtlichen Beratung und Vertretung auf. Mein Ziel ist die Vermeidung langwieriger gerichtlicher Auseinandersetzungen durch fundierte Begleitung Ihrer Vorhaben. Und wenn gar nichts mehr geht, habe ich auch dafür die richtige Lösung und führe Sie sicher durch einen etwaigen Rechtsstreit. Ich stimme mit Ihnen gemeinsam das richtige Verfahren ab. Egal ob selbständiges Beweisverfahren, Schlichtung, Zivilprozess, Adjudikation oder Mediation, ich berate Sie über die einzelnen Verfahrensschritte und helfe Ihnen, die richtige Lösung zu finden und Ihr Recht durchzusetzen.
Aktuelle Urteile aus dem baurecht

Mängelrüge per E-Mail reicht nicht!

Wie kommt man nur zu einer solchen Behauptung? Der Blick in die einschlägigen Vorschriften der VOB/B hilft dabei weiter. Wie in einer Vielzahl von Bauverträgen war auch in dem hier besprochenen die VOB als Vertragsbestandteil vereinbart. Der Bauherr hatte durch einen Dritten Mängel rügen lassen. Mängelrüge per E-Mail reicht nicht!

Teurer wird´s meist (fast) von alleine

Die Bausummenüberschreitung ist leider nicht nur bei Großprojekten der öffentlichen Hand ein häufig ärgerliches Thema. Auch und gerade der private Bauherr möchte regelmäßig Kostensicherheit und manch ein Architekt lässt sich darauf ein, dem Bauherren im Rahmen seines Vertrages die Einhaltung bestimmter Kosten zu versprechen. Ob aus einem solchen Versprechen aber eine Garantie und eine persönliche Einstandspflicht wird, für alle über der versprochenen Summe liegenden Beträge aufzukommen, ist an einem strengen Maßstab im Einzelfall zu prüfen und zu bewerten. Teurer wird´s meist (fast) von alleine

Mal wieder: Bauhandwerkersicherung nach § 648a BGB

Diesmal geht es um die Verjährung. Wann droht die Verjährung eines Anspruchs auf Stellung einer Sicherheit nach § 648a BGB. Da Problem, das zunächst fernliegend erscheint kann sich insbesondere bei größeren Bauvorhaben schnell realisieren, insbesondere dann, wenn diese vielleicht durch zwischenzeitliche Unterbrechungen erheblich in Verzug geraten. weiterlesen

Zurückbehaltungsrecht trotz Verjährung

Wenn ein Besteller mit einer Werklohnforderung konfrontiert wird, werden häufig Gegenrechte gesucht und manchmal in Form von Mängeln auch gefunden. Der Zahlungspflicht kann sich der Auftraggeber dann dadurch „entziehen“, dass Zurückbehaltungsrechte geltend gemacht werden. In einem jetzt vom BGH entschiedenen Fall war die Situation eingetreten, dass die Gewährleistungsfrist während des Streites über die Werklohnforderung abgelaufen war. Erst in der Berufungsinstanz berief sich der Auftraggeber auf die Mängel und machte die besagten Zurückbehaltungsrechte geltend. weiterlesen